Geschichte

Die Gründung

PAV wurde 1925 in Stolp (Pommern) als Paul Albrechts Verlag gegründet. Das Unternehmen ist bis heute im Familienbesitz. Die Geschäfte werden von Frau Dr. Ingrid Toebe-Albrecht und Isabel Höftmann-Toebe geführt.

Neubeginn in Schleswig-Holstein

Bis 1944 entwickelte sich das Unternehmen in Stolp zu einer bedeutenden Formulardruckerei mit einem angegliederten Betrieb in Berlin. Das Kriegsende 1945 zerstörte alles bislang Erschaffene. Die Berliner Druckerei wurde zerbombt, der Stolper Betrieb geschlossen. Der Paul Albrechts Verlag wurde 1946 in Sandesneben im Bundesland Schleswig-Holstein neu aufgebaut. Die Grundsteinlegung für ein eigenes Firmengebäude erfolgte 1948.

1956 verlagerte das Unternehmen seinen Firmensitz nach Lütjensee. Mit dem Kauf der ersten Rollenrotationsmaschine im Jahr 1957 spezialisierte sich der Paul Albrechts Verlag auf den Formulardruck.

Auf dem Weg zu einer führenden Endlosdruckerei

1972 begann das Unternehmen mit der Produktion von Endlosformularen. Für die erweiterte Endlosproduktion wurde 1972 eine neue Sheddachhalle gebaut. Ergänzend zum bestehenden Produkt- und Leistungsportfolio wurde 1986 der Mailing-Service in das Produktionsprogramm aufgenommen. 1992 nahm der Paul Albrechts Verlag ein neu erbautes Werk zur Formularproduktion in Lütjensee-Dwerkaten in Betrieb.

Gründung eines Tochterunternehmens für die Kartenproduktion

Bereits vor Einführung der Krankenversichertenkarte wurde 1991 die PAV Card GmbH als Tochterunternehmen gegründet. 1993 begann PAV mit der Produktion der ersten Krankenversichertenkarten in Deutschland und zählt noch heute zu einem der Marktführer in diesem Bereich. 1995 fand das Familienunternehmen internationale Anerkennung mit der Entwicklung von kontaktlosen Chipkarten im Laminierungsverfahren.

Innovation als Grundlage für die Zukunft

Im Jahre 1997 bewies sich PAV erneut als innovatives Unternehmen und fokussierte das Output-Management. Seither erstellt, generiert, steuert und verteilt PAV elektronische und physische Dokumente an externe Empfänger. Darüber hinaus spezialisierte sich PAV 2006 auf die Serienproduktion von RFID-Inlays für ePassports. Für die Entwicklung des RFID-Inlays wurde PAV 2007 mit dem Schmidt-Römhild-Technologiepreis des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. 2013, 2014 und 2015 folgten weitere Auszeichnungen im Bereich RFID/AutoID.

Mitentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK)

Auch bei der Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) war PAV von Anfang an dabei. Die Produktion der eGK erfolgt seit Oktober 2011 am Unternehmensstandort Lütjensee einschließlich des eGK-Bildmanagements.