LEGIC card-in-card: Zwei Welten auf einer Karte

Die Zahl der Kartenanwendungen steigt stetig. Ebenso stark ist die Nachfrage nach solchen Lösungen, die mindestens zwei Anwendungen auf einer Karte vereinen. Der bisherige Lösungsansatz ist die Hybridkarte. Hierbei handelt es sich um eine Karte mit unterschiedlichen Informationsträgern (Chips).

Als smarte Alternative zu kontaktlosen Hybridkarten erweist sich die LEGIC advant card-in-card- Lösung, da sie die physischen und logischen Zugangswelten auf einem Chip in einer Karte vereint. Das bedeutet, dass auf einem Controllerchip mit offener Java-Plattform verschiedene Anwendungen virtuell aufgespielt werden. Dabei ist es auch möglich, LEGIC-Applets mit Fremdanwendungen zu vereinen. Eine mögliche Kombination wäre kontaktlose Kreditkarten zugleich als multifunktionale Mitgliederausweise einzusetzen. Hierdurch werden kosten- und zeitintensive Systemumstellungen weitestgehend vermieden.

Die Umsetzung entsprechender Kartenprojekte erfordert umfangreiches Know how und Werkzeug. Zudem ist beim Laden der Programme (Applets) und Daten auf die komplexen Javachips eine Hochsicherheitsumgebung erforderlich. Deshalb ist die Zahl der Anbieter, wie zum Beispiel PAV, überschaubar. Als Hersteller der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und kontaktlosen Passinlays weist die Produktionsumgebung des Familienunternehmens mit der ISO 27001 die allerhöchsten Datensicherheitsstandards auf. Neben dem Laden der Applets übernimmt PAV auch die Personalisierung der Karten.